Ausstellung zum 1. Weltkrieg

Der Ausbruch des Krieges in Europa im August 1914 bedeutet auch für zahlreiche Männer aus Flonheim und Uffhofen Abschied nehmen von der Familie, von der Heimat - 
für manche von ihnen für immer. Als Karl Stumpf seine Schlosserlehre als Geselle abschloss und im Jahre 1913 seine 
Führerscheinprüfung bestand, ahnte niemand, dass er bereits 1915 im Alter von nur 22 Jahren im Krieg fallen würde. Anhand von Schriftstücken, Bildern und Fotografien (Gesellenbrief, Führerschein, 
Familienbild usw.)  wird das kurze Leben von Karl Stumpf dokumentiert. Jutta Göttel-Becker aus Albig, Enkelin des Bruders von Karl, Jakob Stumpf, 
stieß bei Aufräumarbeiten im Zusammenhang mit einem Nachlass in Flonheim auf die Dokumente und stellt diese dem Ortsmuseum Flonheim zur Verfügung. 
Darüber hinaus werden Gedenktafeln der gefallenen Soldaten von Flonheim und Uffhofen, diverse Fotografien und eine Uniformpuppe (Originaluniform mit Stahlhelm, Gewehr, 
Feldflasche, Sturmgepäck pp.) gezeigt.